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Jan 28

Guido’s Film-Update zum 1.

Neue Kategorie… Filmempfehlungen

WARNUNG: Alle Filmempfehlungen sind selbstverständlich höchst subjektiv!

Schlimmer noch: Sie sind weder mit einer richtigen Begründung noch einer klaren Inhaltsangabe versehen sondern nur mit nem kurzen (allenfalls spoilerfähigen!) Satz, der beides durcheinandermixt.

 

Aber erstmal noch meine all-time favourites wie ich sie vor 10 Jahren auf unserer damaligen Homepage niederschrieb:

Und eigenartigerweise sind sie immer noch 100% empfohlen (habe auch aus journalistischem Ethos fast alle im letzten Jahr nochmal gesehen).

Highlander:

Wenn es nur einen Film auf der Welt gäbe, von dem ich behaupten würde, man muss ihn gesehen haben – der hier ist’s!

 

Bram Stokers Dracula:

Ja, die Tricktechnik ist mit heutigem Auge nicht mehr zu ertragen, aber er war bombastisch, heftig, packend, würdig.

 

Terminator II:

Der schönste Teil der Reihe und sehr prägend für meine Teeniezeit.

 

Austin Powers:

Hier aber wirklich NUR der Teil, Mike Myers ist zwar genial, kann aber den Verlockungen des Fäkalhumors in den anderen Teilen nicht widerstehen. Dieser hier aber – zeitlos göttlich.

 

Grosse Pointe Blank:

Charmant, witzig, hervorragend besetzt – ein Juwel.

 

The Sixth Sense:

M. Night Shyalaman war nie so gut wie hier – packend.

 

Aliens:

Natürlich ganz anders als der erste Teil, aber unter anderem dank Bishop noch nen Tacken besser meiner bescheidenen Meinung nach.

 

Indiana Jones III:

Was war die Jugend unbeschwert, wenn man solch Popcornkino ohne zuviel kritische Distanz geniessen konnte.

 

Mary Shelly’s Frankenstein:

Grad wieder geschaut, wirklich ein Klassiker, grandios überzeugend in Horrorstimmung und Tragik.

 

Zwei hinreissend verdorbene Schurken:

Eine charmante Komödie für alle Möchtegern-Hochstapler unter uns.

 

Ghostbusters:

Wer ihn noch nicht kennt – gucken und gefälligst Zitate mitschreiben!

 

 

Und hier nun ein paar Filme der neueren Zeit. Meine uneingeschränkte Empfehlung bekommen:

Almanya:

Charmanter Familienfilm um eine Integrationsgeschichte. Mein naives Herz möchte einfach glauben, dass es der Mehrheit der Ausländer in Deutschland in zweiter oder dritter Generation nicht wesentlich schlechter geht und ihre familiären und kulturellen Traditionen sie nicht mehr einengen als hier dargestellt.

 

Beginners:

Herrlich trübsinniger und gerade dadurch herzerfrischender Film um einen Sohn, der seinem Vater nachtrauert und dabei fast seine einzige Chance auf die wahre Liebe versaut. Ein ruhiger Film lebt natürlich doppelt von der Besetzung und hier besonders von Ewan McGregor.

 

Eine Familie:

Familiendrama aus Dänemark. Man erlebt den Niedergang eines einst vitalen Patriarchen mit und die Hilflosigkeit seiner Familie. Zudem wird der Druck, den elterlichen Betrieb zu übernehmen, für die Tochter zu einer grossen Last. Hat mich zu Tränen gerührt und mir gezeigt, wie glücklich man sich schätzen sollte, wenn man stets alle Freiheiten gehabt hat.

 

Kill the Boss:

Die Grundidee klingt denkbar plump und realitätsfern. Doch abgesehen von ein zwei Ausrutschern und der Tatsache, dass die Hemmschwelle, einen Menschen zu töten, nicht gross thematisert wird, sind erstaunlich glaubwürdige Charaktere und eine ebensolche, flüssige Story herausgekommen. Nicht einmal Jennifer Annistons Rolle als nymphomanische Chefin wirkt aufgesetzt – und: logisch, dass Kevin Spacey als Boss-Fiesling grenzenlos begeistert.

 

Little Miss Sunshine:

Eine Perle von Film, zufällig entdeckt im Programm vom ORF (und wir gucken fast garkeine Filme mehr im normalen TV, nur noch über On Demand oder DVD). Eine Familie reist zu einem Schönheitswettbewerb, ein perfekter Roadmovie also. Und Steve Carell, der gerade einen Selbstmordversuch hinter sich hat und darum in die Familie seiner Schwester aufgenommen wird, entdeckt ebenso schnell wie der Zuschauer, dass er dort noch bei weitem der Normalste ist. Herrliche Absurditäten, die aus schrägen aber glaubwürdigen Charakteren erwachsen und am Ende eine ebenso glaubwürdig zusammengewachsene Familie in einem herrlichen Finale.

 

Super 8:

Zum Wichtigsten – der Atmosphäre: Ich hatte ja nach dem Trailer gedacht, der Film wär von Stephen Spielberg (nur Produzent), aber die Story könnte in ihrer Bewunderung unbeschwerter Jugendabenteuer und Nostalgie auch von Stephen King (vgl.: Stand by Me) stammen. Aber er ist von J.J.Abrahams, dem Lost-Macher. Ich verrate garnicht erst was, sondern empfehle, den Film von Anfang bis Ende zu geniessen.

 

Und auch ein paar Filme mit meiner uneingeschränkten NICHT-Empfehlung habe ich parat:

Beastly:

Die Schöne und das Biest werden als Teeniedrama inszeniert, furchtbar, geradezu bizarr oberflächlich für einen Film mit dieser Story. Doof!

 

Brautalarm:

Was wie eine nette, wenn auch ausgelutschte, Idee beginnt, Frau am oberen Rand der besten Jahre in daraus resultierender Ehelosigkeitskrise, mündet in eine grotesk un- fucking – glaubwürdige (danke, Rea) Charakterdarstellung und eine alberne und ebenfalls nicht nachvollziehbare Selbstdemontage. Fäkalhumor und weiteren Ekel gibts gratis dazu. Nein danke!

 

Your Highness:

Wer schon immer wissen wollte, wie das Schemaartige an Fantasyfilmen durch den Kakao gezogen wird – dabei aber NICHT darauf verzichten wollte, derbsten Fäkalhumor und übelste Plumpheiten serviert, ja, zelebriert zu bekommen – der ist hier genau richtig. Alle anderen – abschalten!

 

Zack and Miri make a porno:

Der Titel verrät alles, und ja, nennt mich naiv, aber ich dachte durchaus, aus dieser Idee könnte man einen Film machen, der NICHT brettschlecht, niveaulos dumm und sogar endlos öde ist. Kann man vielleicht auch, aber hier ist’s nicht gelungen. Ich gelange auch zur Überzeugung, dass Seth Rogen grundsätzlich keine Filme drehen sollte!

 

 

Alles andere Filmische in der letzten Zeit

(u.a.

war irgendwie… „dazwischen“, meist durchaus gut bis sehr gut (manches auch schlecht bis erstaunlich schlecht – Männer die auf Ziegen starren), aber eben nicht uneingeschränkt empfehlenswert (oder verdammenswert) meiner subjektiven Meinung nach, und da fang ich die Arbeit garnicht erst an, koordiniert drüber nachzudenken 😉

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